Bestattungen in Dresden
Im deutschen Bundesgebiet und auch in Dresden werden Einäscherungen und die anschließende Urnenbestattung in den letzten Jahren immer häufiger gewählt. Während über viele Jahrhunderte die Erdbestattung dominierte, verändern sich die Bestattungen in der letzten Zeit. Grund für diesen Wandel sind geänderte gesellschaftliche Verhältnisse. Viele Menschen wünschen sich heute Grabstellen, die wenig Pflegeaufwand mit sich bringen. Bei pflegearmen Urnengräbern, wie sie auch auf den Dresdner Friedhöfen angeboten werden, besteht in einigen Fällen die Möglichkeit, dass die Grabpflege gänzlich vom Träger der Anlage ausgeführt wird.
Für viele Bürger können die Bestattungskosten zu einer finanziellen Belastung führen. Die Feuerbestattung kann von Bestattern in der Regel etwas günstiger angeboten werden. Eine anonyme Feuerbestattung, die günstigste Bestattungsart, ist in Dresden bereits ab 1.400,00,- Euro möglich. Die Kosten von Bestattungen variieren je nach Bestattungsart. Die teuerste Variante ist die Erdbestattung im Sarg. Die Bestattungskosten in Dresden sind im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten relativ günstig. Dies gilt sowohl für die Friedhofsgebühren als auch für die Bestatterleistungen.
Friedhöfe in Dresden
Insgesamt hat Dresden mehr als 50 Friedhöfe, von denen die meisten evangelisch-lutherisch sind. Vereinzelt gibt es jedoch auch kommunale, freistaatliche, katholische oder jüdische Friedhöfe im Stadtgebiet. Einer der jüdischen Friedhöfe aus dem Jahr 1751, der Alte Jüdische Friedhof, ist zugleich der älteste Friedhof Sachsens. Zu den bekanntesten Friedhöfen in Dresden zählen unter anderem der Eliasfriedhof, der Trinitatisfriedhof oder der Garnisonfriedhof. Zudem stehen viele Friedhöfe in Dresden unter Denkmal- oder Naturschutz.
Neben den traditionellen Bestattungsarten wie der Erdbestattung und der Feuerbestattung sind in Dresden aufgrund der Waldflächen auch Waldbestattungen möglich. Der Heidefriedhof bietet zudem ein abgetrenntes Grabfeld für muslimische Bestattungen. Auf diesem können Bürger islamischen Glaubens nach den Riten des Islam beigesetzt werden. Sogenannte Sarggemeinschaftsanlagen ermöglichen die anonyme Beisetzung. Auf diesen Rasenflächen erfolgt keine Kennzeichnung des Grabes und die Pflege wird von der Friedhofsverwaltung übernommen. Angehörige sollten bedenken, dass sie in diesem Fall auch keine konkrete Anlaufstelle für die Trauer haben.